Frohnauer Hammer

Wettbewerbsbeitrag  zur Neu- und Umgestaltung des Technischen Museums Frohnauer Hammer in Zusammenarbeit mit Mettler Landschaftsarchitekten

Das heutige Museum entwickelt sich im Innen- und auch Außenbereich. Der Rundgang beginnt an der eindrucksvollen Hammerlinde und führt durch drei Gebäude hindurch bin zum Herrenhaus.

Das Kassenhäuschen wird durch ein größeres mit Toiletten, Shop mit Lager, Büro, Schließfächern und einem Getränkeautomaten ersetzt. Durch einen überdachten Eingangsbereich aus Cortenstahl wirkt es größer als es ist und bietet ausreichend Wetterschutz für Besuchergruppen. Das Gebäude mit den Ausstellungsräumen ist zwar deutlich größer als die heutige Volkskunstgalerie, es ist jedoch in den Berg eingegraben. Inspiriert vom Thema Bergbau, dem Thema der Ausstellung, vermittelt dieses Gebäude dem Besucher den Eindruck eines abstrahierten, unterirdischen Stollens.

Die Gestaltung des Freiraums greift die Topografie des umgebenden Erzgebirges auf . Gezielte Einschnitte in das Gelände schaffen Raum für den Museumsbau und Parkplätze. Durch die Verwendung von dunklem Cortenstahl an den Schnittkanten wird bewusst eine Verbindung zum Bergbau hergestellt und in den Freiraum transportiert.

April 2016 Große Kreisstadt Annaberg-Buchholz Kultur, Wettbewerbe